Cecilia und Rosi mein Dream Team

Eine kleine Zusammenfassung unseres Lebens zu Dritt

Am 14. Mai ging es Cecilia so richtig schlecht. Bis hierhin war es immer so, dass, wenn ich an einen 2. Hund dachte, ich immer das Gefühl hatte Cecilia würde sich aufgeben. Also habe ich diesen Gedanken in den letzten Jahren immer weiter zurück geschoben.


Am 11. Juni ist Rosi geboren. Das wusste ich aber zu diesem Zeitpunkt noch nicht und war auch noch gar kein Thema.


Am 24. Juni war es wieder so schlimm mit Cecilia. Sie lief wieder nur auf 3 Beinen und hatte gar keine Lust mehr raus zu gehen. Ein neuer Tiefpunkt in Gesundheitlicher Hinsicht. Beim TA wurde festgestellt, dass sie sich irgendwie die Hüfte geprellt haben muss.


Die Medikamente schlugen gut an und am 02. Juli guckte Cecilia mich an und ich hatte Rosi im Kopf. Wie man es nicht macht, habe ich dann bei E-Bay Kleinanzeigen den Wurf Bernie Welpen gesehen. Also rief ich an und vereinbarte einen Termin um die Babys anzusehen.


Es gibt keine Zufälle!!!

Ich hatte ja schon immer ein Julchen haben wollen. Offensichtlich habe ich überhaupt keinen Einfluss darauf, was mir so über den Weg läuft ;-)


Jedenfalls hatte ich Rosi im Kopf und besuchte die Welpen. Total witzig war ja, das Rosi beim Züchter Pinky hieß und ein Rosa farbenes Halsband an hatte.


Rosi lag in einer Ecke und interessierte sich gar nicht für mich. Ihre Schwestern schon eher und ihre Mutter belegte mich sofort.


Als ich dann Rosi auf dem Arm hatte, hat ihre Mama mir die Hände geleckt und dann Rosi und wieder umgekehrt. Das hat sie mit den anderen Welpen auf meinem Arm nicht getan.


Das war ein Zeichen ;-)


Cecilia ging es deutlich besser

Cecilia ging es nach unserer Entscheidung zusehens besser. Ich besuchte Rosi jeden Donnerstag und ab der 6. Woche kam Cecilia auch mit. Rosi war neugierig und Cecilia desinteressiert.


Aber anders hatte ich es auch nicht erwartet. Bis heute ist es so, dass Cecilia sich aus der Erziehung komplett raushält und mich machen lässt. Ich glaube sie mag Rosi aber sie ist ihr zu aufgedreht. Also kümmere ich mich, wenn Cecilia mehr Ruhe braucht und lass sie einfach selbst entscheiden, ob sie Ausflüge mitmachen will oder lieber zu Hause bleibt.


Alles klappt hervorragend und genau so hab ich mir das Leben mit beiden vorgestellt. Cecilia gibt sich Mühe mitzuhalten und ist manchmal traurig, wenn sie es nicht schafft. Dann machen wir aber eine Pause und Rosi wird in der Zeit beschäftigt.


Wenn ich merke, dass Cecilia auch eine Aufgabe haben möchte und ich weiß aber, dass ihr etwas weh tut, achte ich darauf, dass sie nicht zu weit laufen muss. So kann sie den Schein wahren und bleibt sehr wichtig.


Rosi zieht ein

Am 19. August war es dann soweit. Rosi durfte endlich einziehen. Alles war vorbereitet. Ich hatte ein Kinderbett und ein Reisebett gekauft, wo Rosi drin sicher Schlafen sollte und wo Cecilia geschützt sein würde, wenn ich mal nicht aufpassen kann.

 

Nach dem ersten Probeliegen war klar: "Das kannste vergessen"

 

Rosi ist einfach rüber gesprungen!!! Wie hab ich leider nicht gesehen. Aber RESPEKT!!!

 

Cecilia ist eine Meisterin des Ignorierens. Dafür wird sie vergöttert und über alles geliebt.

 

Rosi gibt sich alle Mühe sie zum Spielen zu animieren - keine Chance.

 

...und zurück zum Züchter

Tja, und dann der große Schock. Ich habe mir die Nase gebrochen und konnte mich nicht um beide Hunde kümmern. Eine richtig tolle Gehirnerschütterung machte es einfach unmöglich.


Zum Glück hat sich der Züchter bereit erklärt Rosi wieder aufzunehmen und sich zu kümmern, bis ich wieder einigermaßen hergestellt bin.


Vom 01. bis zum 06. September hat Rosi dann bei Mama, Papa und Tante Lissie verbracht. Meine größte Angst war, dass Rosi nicht wieder mit nach Hause will.


Dann, am Sonntag nachmittag schleppte ich mich (immer noch schwer angeschlagen) zum Züchter um Rosi abzuholen.


Sie spielte alleine auf dem Hof und ich stand am Zaun. Die Züchterin kam mir entgegen und wir begrüßten uns. Rosi hat mich noch gar nicht bemerkt.


Als sie mich erkannte kam sie angerannt und hat sich so gefreut, dass alles andere sofort unwichtig war. Wir holten dann zusammen Cecilia aus dem Auto und blieben noch eine Weile.


Ich war so unendlich glücklich, dass Rosi uns schon so in ihr kleines Herz geschlossen hatte.


Die nächsten Tage und Wochen waren nicht so einfach. Ich musste ständig ins Krankenhaus oder zu Ärzten und es ging dem Kopf so gar nicht gut. Aber die Hunde waren wunderbar und ich war glücklich beide um mich zu haben.


Meine beiden Traumbärchen

Es ist kaum zu glauben aber Rosi war von der 1. Woche an mit beim Training und hat sich als Naturtalent herausgestellt. Es macht so viel Spaß mit ihr.


Natürlich achte ich darauf sie zu unterstützen. Sie braucht das natürlich auch und ich habe jederzeit alles unter Kontrolle.


Rosi hatte ihr Schüler Praktikum mit anderen Welpen. Das war sehr Lustig und Lehrreich. Für die Teilnehmer auch schön zu sehen, wie ich mit meinem Welpen in Situationen umgehe. Für uns war ja auch alles neu.


Aus meinem Welpen wird ein Junghund

Rosi ist eine echte Herausforderung. Sie ist an allem Interessiert und so neugierig. Sie macht die klassischen Phasen eines Welpen durch und ist mit allem irgendwie zu früh dran. Un so langsam mutiert sie zu einem Junghund.


Mit 4 Monaten hat sie keine Wackelzähnchen mehr. Dafür wunderschöne neue Zähne und diverse Zahnlücken ;-) Das Fell ändert sich und sie fühlt sich deutlich anders an.


Das Babyfutter hat sie von Anfang an nicht mehr vertragen. Sie hatte ständig Durchfall und das hieß Nachts jede Stunde raus. 4 Wochen lang!!!


Vor 3 Wochen hab ich ihr Futter umgestellt und jetzt schießt sie nicht mehr so in die Höhe sondern bekommt Muskeln und fühlt sich wie ein richtiger Hund an. Sie ist mittlerweilen (heute ist der 19. Oktober) Knie hoch und entwickelt sich prächtig.


Cecilia ist nach wie vor ihre große Heldin und die gibt sich immer noch die größte Mühe sie zu ignorieren. Aber manchmal lässt sie sich auch zu einem kurzen Spiel hinreißen ;-)